FrauenSportTag des Kreissportbund Cuxhaven e.V.

Der Frauensporttag gibt allen Frauen ab 16 Jahren die Gelegenheit zum Kennenlernen, Ausprobieren und Mitmachen von Sportarten, dabei ist eine Vereinszugehörigkeit erwünscht, aber nicht erforderlich!

Jede Teilnehmerin hat die Gelegenheit aus über 30 Workshops etwas nach eigenem Geschmack zu finden. Sei es im Schwimmbad bei Aquafitness, in einer unserer Sporthallen zu Powerkursen, im Schulzentrum bei Entspannungskursen und Vorträgen oder in der freien Natur.

Die Organisatorinnen haben versucht, ein breit gefächertes Angebot zusammen zu stellen. Wir finden: sehr gelungen!

(NEZ) Zum ersten Mal fand der Frauensporttag in Otterndorf statt. Über 250 Frauen nahmen teil. Nachdem der TSV Lamstedt den Frauensporttag zehn Jahre lang hintereinander ausgerichtet hatte, gab der Kreissportbund Cuxhaven (KSB) ihn in andere Hände. Ein anderer Veranstalter sollte den Sporttag neu auffrischen. Der TSV Otterndorf übernahm mit viel Engagement diese Aufgabe und es hat sich gelohnt. Es nahmen wieder über 250 Frauen an der Mammutveranstaltung teil. Sie hatten viel Spaß beim Mitmachen, Ausprobieren und Kennenlernen der unterschiedlichsten, auch neuer Sportarten.

In der Börde waren die Teilnehmerzahlen rückläufig, sodass sich die Initiatoren des TSV Otterndorf entschlossen, nach reiflicher Überlegung, die Veranstaltung zu schultern. Und der Verein aus der Stadt an der Medem hatte mit seinem vierköpfigen Organisatorenteam (ORGA) Juliane Schattauer, Vera Claus, Doris Nüesch und Brigitte Ufer alles gut vorbereitet. So erfuhr der Frauensporttag wieder eine tolle Resonanz und lief mit über 250 Teilnehmerinnen reibungslos ab. Insgesamt 33 Workshops mit den unterschiedlichsten Aktivitäten und Teilnehmerstärken – von sechs bis 60 – wurden angeboten. Bevor sich die Frauen zu den einzelnen Stationen, die in und auf den Sportstätten rund um die historische Altstadt verteilt lagen, begaben, wurden sie in der Aula des Otterndorfer Schulzentrums von Edmund Stolze (1. Vorsitzender Kreissportbund), Uwe Santjer (Landtagsabgeordneter der SPD), Annette Faße (stellvertretende Landrätin), Claus Johanßen (Bürgermeister von Otterndorf), Uwe Rehm (Sportwart des TSV Otterndorf), Hilke-Sackmann Söhle und Annette Butzke (beide Weser-Elbe Sparkasse) begrüßt.

Für fast alle, die mitmachten – Mindestalter war das 16. Lebensjahr, eine Vereinsangehörigkeit war nicht erforderlich – stand der Spaß am Sport sowie das Kennenlernen untereinander bei diesem gelungenen Event im Vordergrund. Auch waren mehrere Abteilungsleiterinnen der angeschlossenen Vereine aus dem Kreis Cuxhaven dabei. Sie ließen sich inspirieren und werden bestimmt die neuen Erfahrungen beim nächsten Training mit ihren Mitgliedern einbringen.

Juliane Schattauer vom vierköpfigen Organisationsteam des TSV Otterndorf sprach von einer gelungenen Veranstaltung. Die Arbeit im Vorfeld hat sich gelohnt, dass hat die große Zahl der Teilnehmerinnen eindeutig bewiesen.

Bilder sind in der Galerie ;)

Von Helmut Huppmann

Schwimmen, DMSJ in Bad Fallingbostel

Nach unserem eigenen harmonischen Schwimmwettkampf in Otterndorf wartete eine Woche später erneut ein fordernder Wettkampf auf die Schwimmerinnen und Schwimmer. Der Schwimmwart hat sich durchgesetzt und das willensstarke Schwimmteam zu dem Mannschaftswettbewerb im Schwimmen der Jugend - kurz: DMSJ - angemeldet. Hierbei mussten Staffeln gemäß der Jahrgangsausschreibung Jugend A = 2000/2001, Jugend B 2002/2003, usw. zusammengestellt werden, die alle 4x100m in Delle, Rücken, Brust, Kraul und Lagen schwammen. Dadurch, dass alle Lagen geschwommen werden mussten, ging die Veranstaltung auch über 2 Tage. Übernachtet wurde einmal mehr in der Jugendherberge in Bad Fallingbostel, den Abend verbrachte das Team mit allen Trainern, Kampfrichtern und Betreuern beim leckeren Italiener La Trattoria, um auch den Teamgedanken und Teamzusammenhalt zu fördern.
Die Ergebnisse konnten sich nach zwei anstrengenden Wochen durchweg sehen lassen.

Ehrenamtspreis 2015 für Karin & Peter Sommer

Sie opfern ihre Freizeit, engagieren sich für andere und das alles ohne Bezahlung: Für ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten wurden Karin und Peter Sommer, Ruth Woltmann und Gisela Penteker am Freitagabend (16.10.2015) in einer feierlichen Zeremonie mit dem Ehrenamtspreis der Stadt Otterndorf ausgezeichnet.

Zum ersten Mal wurde von der Stadt diese Auszeichnung in drei verschiedenen Kategorien verliehen: Sport- und Jugendförderung, Soziales Leben sowie Kultur. „Mit der Verleihung des Ehrenamtspreises würdigen wir das herausragende Engagement von Bürgerinnen und Bürgern, die sich in besonderem Maße um die Stadt Otterndorf verdient gemacht haben“, erklärte Bürgermeister Claus Johannßen.

Um die Bedeutung einer solchen Auszeichnung hervorzuheben, wolle die Stadt deshalb nicht mehr als drei in Otterndorf ansässige Persönlichkeiten pro Jahr mit dem Ehrenamtspreis auszeichnen. Eine siebenköpfige Jury, bestehend aus Ratsmitgliedern, Repräsentanten von Vereinen, Verbänden und Organisationen wählte dabei aus Vorschlägen der Bevölkerung die Preisträger aus.

Bei der Preisverleihung im Saal des historischen Rathauses hielten Wolfgang Struck, Vorsitzender des TSV Otterndorf, Pastor Ludwig Feltrup und Christoph Arp, Vorsitzender des DRK-Ortsverbandes Otterndorf, Laudationen auf die Geehrten. Für ihre jahrelangen ehrenamtlichen Tätigkeiten in der Rubrik Sport- und Jugendförderung beglückwünschte W. Struck Karin und Peter Sommer vom TSV Otterndorf. Über 35 Jahre führte Karin Sommer die Ämter als Schriftführerin und Mitarbeiterin der Geschäftsstelle aus. Und auch heute noch ist sie als Jugendwartin sowie Staffelleiterin auf Kreis und Bezirksebene für die Tischtennisabteilungen zuständig.

Ebenfalls ein Urgestein im Verein ist Ehemann Peter. 47 Jahre ist er inzwischen Jugendtrainer für Tischtennisspieler. Auch die Ämter als Jugendwart, Abteilungsleiter und Vorsitzenden im Verein sowie auf Kreis- und Bezirksebene übte er bereits aus.

Freuen durfte sich auch Ruth Woltmann, die von Pastor Feltrup in der Kategorie „Soziales Leben“ für ihre „unermüdliche“ Arbeit im Hospizverein geehrt wurde. Seit Gründung des Vereins ist die gelernte Krankenschwester Mitglied. Menschen zu betreuen und Angehörige zu unterstützen ist ihre Leidenschaft. „Ein Lächeln im Gesicht der dankbaren Menschen ist unbezahlbar“, erklärte Woltmann. In der Rubrik „Kultur“ erhielt Dr. Gisela Penteker den Ehrenamtspreis für ihre jahrelange Hilfsbereitschaft und ärztliche Unterstützung von Flüchtlingen.

„Mama“, wie sie laut Arp liebevoll von dankbaren Menschen genannt werde, ließe niemanden alleine. Ohne jegliche Diskussion helfe sie den bedürftigen Menschen. Als Vorsitzende des niedersächsischen Flüchtlingsrates, Mitglied der Gruppe Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen und Leiterin des Asylkreises Otterndorf sei niemand auf dem Gebiet so versiert wie sie, betonte der Vorsitzende.

Neben einer Urkunde und einer Ehrennadel waren die jeweiligen Kategorien mit einer Summe von 300 Euro dotiert, die zu Verwendungszwecken der Vereine und Institutionen zugutekommen.

Von Marcel Kolbenstetter

RRC High Fidelity - Landesmeisterschaft Schleswig Holstein, Okt. 2015

Landesmeisterschaft Schleswig Holstein
Den perfekten Start in die neue Saison gelang dabei Neele und Tim Vom RRC High Fidelity. In der Juniorenklasse präsentierten sich die Beiden in toller Form und belohnten sich für die harte Arbeit in der Sommerpause mit Ihrem ersten Turniersieg.
Herzlichen Glückwunsch

Handball, 1. Herren, 13.10.

1. Herren – Fredenbeck 4 12:14 / 27:25

Der erste Heimspieltag stand an und wir begrüßten dazu den derzeitigen Tabellenführer aus Fredenbeck. Der Kader der Gäste setzte sich aus wenigen sehr jungen Spielern und überwiegend älteren Spielern zusammen, die in ihren besten Jahren schon höherklassiger gespielt haben. Dass die Schnelligkeit mit dem Alter nachlässt, die Kraft und der Ehrgeiz zu siegen allerdings lange bestehen kann, bekamen wir direkt zu spüren. Brutale Fouls, die auf dem Handballfeld nichts zu suchen haben, prägten das gesamte Spiel. Unsere Abwehr hingegen ließ in der ersten Hälfte zu Viel zu. Zu wenig Bewegung, zu wenig Härte. Im Angriff konnten wir uns nur durch hart erkämpfte Tore im Spiel halten.

In der zweiten Halbzeit vielen wir erst auf 15:19 zurück. Sollte es das gewesen sein? Nein! Endlich drehten wir mehr auf. Dem steigenden Tempo hatten unsere Gegner wenig entgegen zu setzen. Tor um Tor kämpften wir uns wieder heran und glichen beim 22:22 aus. Das Publikum war da, das Adrenalin ließ uns die Schmerzen vergessen. Von da an, ging es hin und her. Wir gingen mit einem Treffer in Führung, Fredenbeck holte auf. Ein Krimi bis zum Ende, als wir in der 59. Minute mit dem 27:25 endlich rettendes Ufer erreichten. Dem Fredenbecker Angriff fiel kein Mittel mehr ein, um unsere stärker werdende Abwehr zu durchdringen. Auch die Spielzüge der Gäste vermochten wir zu lesen.

Geprellte Rippen, gestauchte Nasen, gebrochene Finger und allerhand mehr. Das Ausmaß an Verletzungen zeigt eindeutig, dass die Härte der Fredenbecker den eigentlichen Sport heute überschattet hat. Um so mehr ist es eine Genugtuung, die zwei Punkte mitgenommen zu haben. Alle Beteiligten können sich nun darüber freuen, dass 4 Wochen spielfrei anstehen, in denen sich ausgiebig regeneriert werden kann.

Voigt von Ahnen (T), Kluge T. (T), Kluge L., Hagedorn 5, Daams 4, Laß 2, Huster, Tiedemann 1, Findorff 8, Czyborra, Hinrichs 2, Madenach 4, Prange 1

Handball E-Jugend als Einlaufkinder beim HSV

Die Kinder der männlichen E-Jugend des TSV Otterndorf werden diesen Tag nicht vergessen. Sie durften letzten Samstag beim Handball – Bundesligaspiel HSV – Eisenach in der Barclaycard-Arena einlaufen.
Die Trainerin Anette Busch hatte eine Bewerbung an den HSV geschickt, und die E-Jugend des TSV wurde ausgewählt. Mit ihren Trainern, Eltern und Geschwistern fuhren die Nachwuchs-Handballer mit dem Metronom nach Hamburg. Für die Kinder ging ein Traum in Erfüllung, denn viele sahen live zum ersten Mal ein Bundesliga – Handballspiel. In der Barclaycard-Arena angekommen wurden die Kinder in ihre eigene Kabine geführt und bekamen durch zwei Betreuer des HSV wichtige Informationen für ihre Aufstellung auf dem Spielfeld. Direkt vom Spielfeldrand durften sie ihren großen Idolen Pascal Hens, Hans Lindberg, Jogi Bitter und Co. noch beim Aufwärmen zuschauen. Dann hieß es Aufstellung nehmen für den Einlauf der HSV Handballer. Mit der Fahne in der Hand standen die aufgeregten Kinder für die Profis Spalier. Die Otterndorfer waren beeindruckt von der großen Kulisse und der guten Stimmung. Die Leistung der HSV Handballer konnte sich an diesem Tag sehen lassen. Am Ende gewannen sie deutlich mit 37:23 gegen Eisenach. Nach der Begegnung konnten die Jungen noch Autogramme sammeln und so mancher Handball darf nun nicht mehr beim Training benutzt werden. Glücklich und überwältigt von den vielen Eindrücken kam die Gruppe um Mitternacht wieder in Otterndorf an.