Erfolgreich in die Cross-Saison gestartet; 04. u. 18.11.2012

Mit dem 114. Ellernbruch-Waldlauf wurde Anfang November die traditionelle Cross-Serie des SC Weyhe, schon seit vielen Jahren als „Syke-Weyher Cross-Fünfer“ bekannt, eröffnet, an dem auch Sean Hahnefeldt (94) und Niklas Schwanemann (98) vom TSV Otterndorf teilnahmen.

Beide Athleten gingen über die 1000 Meter lange Rundkurs-Cross-Strecke an den Start, die Sean in der offenen A-Jugend/Männerklasse viermal und Niklas in der Klasse M 14/15 dreimal durchlaufen musste.

Schon gleich in der ersten Runde setzten sich Sean und Marcel Skalecki von der LG Buntentor Roadrunners deutlich vom Gesamtfeld ab und lieferten sich zum Ende des Rennens einen erbitterten Zweikampf, den Sean im langgezogenen Endspurt knapp für sich entscheiden konnte.

Sein Vereinskamerad Niklas heftete sich in seinem Rennen an die Fersen des drei Jahre älteren Führungsläufers, den er in der letzten Runde ganz souverän überholte. Mit einem großen Vorsprung sicherte sich auch Niklas den Sieg des ersten Crosslaufes der Laufserie.

Am vergangenen Wochenende konnten sich die beiden Leichtathleten aus der Medemstadt wieder gut in Szene setzen, und zwar beim 75. Waldkater-Crosslauf in Melchiorshausen.

Sean startete erneut in der offenen Klasse und traf hier über die 4200 Meter lange Mittelstrecke zum zweiten Mal auf Marcel Skalecki, den er auch diesmal in einem spannenden Endspurtrennen besiegen konnte.

Niklas hatte 2800 Meter zu laufen und diesmal heftete sich der Konkurrent aus dem Ellernbruch-Cross an seine Fersen. Hiervon ließ sich Niklas aber nicht irritieren. Er setzte sich auf den letzten 300 Metern mit einer langen Tempoverschärfung überlegen ab. Auch er gewann den zweiten Lauf der Serie.

30 Minuten später ging Sean nochmal an den Start, und zwar über die 8400 Meter lange Langstrecke. Hier gewann der Bremer Marian Skalecki, der ältere Bruder von Marcel S.

Sean, der diesen Lauf als Trainingslauf absolvierte, lief sicher auf den zweiten Rang.

Der zweite Erfolg der beiden Mittelstreckler, die am kommenden Sonntag in Barrien beim 23. Sandberg-Crosslauf an den Start gehen werden.

Dort findet der dritte Lauf der Fünfer-Serie statt, die an den darauf folgenden Wochenenden mit dem 74. Friedeholz-Crosslauf und dem 32. County-Lauf in Syke endet. Alle Gesamtsieger erhalten einen Sachpreis.

Joachim Hahnefeldt

Advent-Fackelschwimmen in Otterndorf

Wer gerne im Winter draußen badet – oder zumindest anderen dabei zuschauen will – sollte am 1. Dezember nach Otterndorf kommen. Bereits zum 29. Mal findet in der „grünen Stadt am Meer“ das Advents-Fackelschwimmen im Fluss Medem statt.

Das Spektakel, das die Schwimmabteilung des TSV und die Stadt Otterndorf organisieren, beginnt am Samstag vor dem 1. Advent um 18 Uhr an der Sole-Therme. Dort starten die unerschrockenen Wassersportler, mit Neopren-Anzügen bekleidet sowie mit Taucherbrille, Schnorchel und Flossen ausgerüstet, ihren Gang durch die Stadt bis zur Baar-Rabe-Brücke.

Ein Spielmannszug begleitet den Tross. Gegen 18.30 Uhr halten die Zuschauer dann buchstäblich den Atem an, wenn die Fackelschwimmer den Einstieg in die eiskalte Medem zelebrieren und eine spektakuläre Show im Schein der Fackeln beginnt. Begleitet von einem DLRG-Boot mit dem Nikolaus an Bord, schwimmen die Fackelträger bis zur Goethe-Brücke, um kurz darauf hinter dem Hallenbad die kalten Fluten zu verlassen und sich mit warmen Getränken wieder aufzuwärmen. Gäste der Veranstaltung können sich bereits ab 17 Uhr auf dem Großen Specken mit herzhafter Bratwurst und würzigem Glühwein stärken.

Überlegene Crossläufer kommen aus Otterndorf; 25.11. u. 09.12.2012

Nachdem die beiden Mittelstreckler des TSV Otterndorf, Niklas Schwanemann (Jahrgang 98) und Sean Hahnefeldt (94), bereits die ersten beiden Crossläufe der Syker Cross-Serie für sich entscheiden konnten, überzeugten sie erneut in Barrien beim Sandberg-Cross und in Syke beim Friedeholz-Cross.

Hahnefeldt, der bereits bei den ersten beiden Läufen auf Marcel Skalecki, LG Buntentor Roadrunners, traf, und diesen jeweils im Endspurt besiegte, ließ in Barrien keine Zweifel darüber aufkommen, dass er zurzeit gut in Form ist. Auch wenn Skalecki diesmal eine andere Taktik anschlug und die Flucht nach vorn antrat, war es für Hahnefeldt, der in der ersten Runde aufgrund von Behinderungen etwas zurückfiel, kein Problem wieder aufzuschließen und in der zweiten Runde der 3500 Meter langen und sehr anspruchsvollen Strecke an Skalecki vorbeizuziehen. Hahnefeldt siegte im dritten Lauf der Serie in 11:10 Minuten mit ca. 30 Metern Vorsprung vor Skalecki

Auch Schwanemann war der Sieg auf der 3400 Meter langen Strecke nicht zu nehmen. In einem beherzten Rennen lief er dem Gesamtfeld auf und davon, gefolgt von den zwei Jahre älteren B-Jugendlichen, denen er keine Chance ließ. Schwanemann siegte sicher in 12:52 Minuten.

Eine Woche später gingen beide Athleten dann beim vierten Lauf, dem Friedeholz-Cross in Syke, an den Start. War es beim Sandberg-Cross noch trocken, kalt und windig, so hatten die Läufer hier mit den widrigsten Witterungsbedingungen zu kämpfen, die ein Crosslauf überhaupt bieten kann: Schneematsch, Glätte und Schneeregen.

Wieder einmal musste Hahnefeldt gegen Marcel Skalecki antreten, der auch in diesem Rennen chancenlos war. Auf schwierigster Strecke, bei der es über 4400 Meter immer wieder bergauf und bergab ging, leistete Skalecki zunächst die Führungsarbeit und versuchte sich abzusetzen, was ihm aber nicht gelang. Zum Ende des Rennens überholte Hahnefeldt und gab die Führungsposition bis ins Ziel nicht wieder ab. Skalecki versuchte zwar noch wieder aufzuschließen, musste sich aber zum vierten Mal mit Platz Zwei zufrieden geben. Hahnefeldt siegte mit 15:11 Minuten vor Skalecki in 15:14 Minuten.

Für den sehr ehrgeizigen Schwanemann, der immerhin 4200 Meter zu absolvieren hatte, war es der härteste Lauf der Cross-Serie. Souverän und sicher meisterte auch er diese lange Distanz ohne Probleme und lief als Erster in 16:15 Minuten über die Ziellinie.

Am kommenden Wochenende starten die Beiden beim 32. Country-Lauf in Syke, dem letzten Lauf der Serie, bei dem 5900 Meter zu laufen sind.

Joachim Hahnefeldt