Drei Bezirksmeistertitel für Otterndorfer Leichtathleten; 31.05.2015

An den diesjährigen Leichtathletik Bezirksmeisterschaften des NLV-Bezirkes Lüneburg, die in Osterholz-Scharmbeck stattfanden, nahmen auch fünf Leichtathleten des TSV Otterndorf teil.

Sie erzielten dabei recht gute Leistungen und wurden mit drei Titeln und zwei Vizetiteln belohnt.

Ganz besonders in Szene setzten sich dabei Sean Hahnefeldt und Niklas Schwanemann, die in ihren jeweiligen Altersklassen über 800 Meter mit 1:57,68 Minuten und 2:04,50 Minuten die Titel gewannen.

Sebastian Dierking sicherte sich mit einer Zeit von 2:03,68 Minuten den Vizetitel hinter Hahnefeldt.
Für Steffen Kopf lief diesmal ein wenig besser. Mit einer Zeit von 2:11,80 Minuten unterbot jetzt auch er die Qualifikation für die Landesmeisterschaften.

Zwei Stunden nach dem 800-Meter-Lauf gingen die Athleten erneut an den Start, und zwar über die 400 Meter.

Diesmal mit am Start der Trainer Joachim Hahnefeldt, der in der Altersklasse M55 antrat. Im ersten 400-Meter-Rennen des Jahres lief er 63,55 Sekunden und gewann damit den dritten Titel der Leichtathleten.

Sean Hahnefeldt sicherte sich im zweiten Zeitlauf mit 52,75 Sekunden den Vizetitel knapp hinter dem Verdener Jonas Pannevis, der in 51,93 Sekunden die Ziellinie passierte; Dierking wurde mit einer Zeit von 55,56 Sekunden Dritter.

Auch Schwanemann errang den Vizetitel in seiner Altersklasse U 18, und zwar mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 55,27 Sekunden.

Kopf, dem der 800-Meter-Lauf noch in den Beinen steckte, blieb mit 61 Sekunden und dem 4. Platz deutlich unter seinen derzeitigen Möglichkeiten.

Joachim Hahnefeldt

Neue Rekorde beim Pfingstsportfest; 24. u. 25.05.2015

Beim traditionellen nationalen 34. Pfingstssportfest in Zeven, an dem insgesamt 872 Athleten aus 177 Vereinen teilnahmen, gingen auch die vier Otterndorfer Mittelstreckler Sebastian Dierking, Sean Hahnefeldt, Niklas Schwanemann und Steffen Kopf mit gutem Erfolg an den Start. Es konnten insgesamt 5 persönliche Bestleistungen erzielt werden.

Bis auf Kopf, der erst am zweiten Tag die 800 Meter lief, stiegen die anderen drei Athleten bereits am Samstag über die 1500 Meter in den Wettkampf ein.

Hahnefeldt, der eigentlich ein sehr gutes Rennen erwischt hatte, war nach langer Pause noch nicht in der Lage, den Rennverlauf über 1500 Meter richtig einzuschätzen, so dass er mit 4:06,05 Minuten nicht ganz zufrieden mit seiner Leistung war.

Dierking und Schwanemann, die gemeinsam in einem späteren Zeitlauf starteten, liefen couragierte Rennen und wurden am Ende mit neuen persönlichen Bestzeiten von 4:13,25 Minuten und 4:19,66 Minuten belohnt.

Am Folgetag stellte Hahnefeldt dann über die 800 Meter unter Beweis, dass das eher schlechte Jahr 2014 vergessen ist und er an seine Leistungen von 2013 anknüpfen kann. Mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 1:56,38 Minuten erreichte er schon zu Beginn der Saison eine sehr gute Zeit.

Auch Dierking und Schwanemann, die erneut im selben Zeitlauf an den Start gingen, überzeugten mit beachtlichen Leistungen.
Mit 2:02,94 Minuten und 2:03,87 Minuten liefen sie nicht nur neue persönliche Bestzeiten, sondern qualifizierten sich auch für die Landesmeisterschaften, die Anfang Juli in Verden stattfinden.

Für Steffen Kopf lief es diesmal nicht so gut. Mit 2:12,15 Minuten erreichte er zwar schon eine recht gute Zeit, blieb damit aber deutlich unter seinen Möglichkeiten.

Joachim Hahnefeldt

Vielversprechender Saisoneinstieg; 25.04. u. 01.05.2015

Traditionell wie in jedem Jahr stiegen die Otterndorfer Mittelstreckler Sean Hahnefeldt, Sebastian Dierking, Niklas Schwanemann und Steffen Kopf am letzten Wochenende im April bei der Bahneröffnung in Verden in die gerade angelaufene Bahnsaison ein.

Alle Athleten gingen über die 800 Meter an den Start und hatten das Glück, gemeinsam im ersten von fünf Zeitläufen zu laufen.

Für jeden war es wichtig, an die Vorjahresbestleistung anzuknüpfen, um im nächsten Wettkampf selbstbewusst die eine oder andere Bestzeit herauslaufen zu können.

Ganz besonders hoch war der Druck für Hahnefeldt, dem es im letzten Jahr aufgrund immer wieder auftretender Infekte nicht gelungen war, auch nur annähernd an seine Bestzeit heranzulaufen. Mit Zeiten knapp oberhalb der 2-Minuten-Grenze war er weit entfernt von seiner Bestleistung von 1:56,01 Minuten.

Umso erfreuter war er, als die Uhr nach einem guten Endspurt bei 1:59,25 Minuten stehen blieb, zumal das Rennen mit einer ersten Runde von 60,50 Minuten ein wenig „verbummelt“ worden war.

Auch Schwanemann konnte sehr zufrieden sein, und zwar über seine Endzeit von 2:06,11 Minuten, die nur 6/100 über seiner derzeitigen Vorjahresbestleistung liegt.

Etwas unzufrieden mit seiner Leistung war Dierking, der sich vorgenommen hatte, eine neue Bestzeit zu laufen, was ihm aber leider mit 2:06,00 Minuten nicht ganz gelang.

Kopf, der die erste Runde ein wenig zu schnell angegangen war, musste am Ende dem hohen Anfangstempo Tribut zollen und verfehlte mit 2:16,95 Minuten ebenfalls seine Vorjahresbestleistung.

Den zweiten Test hatten die vier Athleten am ersten Mai bei der Bahneröffnung in Garbsen zu bestehen. Bis auf Niklas, der über 3000 Meter startete, versuchten sich die anderen erneut über 800 Meter.

Im ersten von insgesamt fünf Zeitläufen startete Hahnefeldt, der sich in der Startrunde noch etwas zurückhielt, am Ende der zweiten Stadionrunde aber das Tempo etwas anzog und im Ziel mit einer Zeit von 1:57,50 Minuten belohnt wurde.

Eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zu Verden, die auch Dierking und Kopf in ihren Läufen zeigten, und zwar mit 2:05,00 Minuten und 2:12,06 Minuten. Während Dierking ein relativ gleichmäßiges Rennen lief, ging Kopf zwar erneut zu schnell an, hatte aber diesmal zum Ende hin das nötige Stehvermögen.

Etwas enttäuscht war Schwanemann, der nach einer überstandenen Bronchitis immer noch leichte Probleme mit der Sauerstoffaufnahme hat, und daher mit 9:30,21 Minuten über 3000 Meter deutlich unter seiner Zielzeit von 9:10,00 Minuten blieb.

Dennoch können die Mittelstreckler mit den erbrachten Leistungen äußerst zufrieden sein, stehen sie doch noch am Anfang einer sehr langen Saison, die mit Sicherheit auch noch neue persönliche Bestleistungen hervorbringen wird.

Joachim Hahnefeldt