Unser 1. Trainingslager.....kaum zu glauben, aber wahr!

Schon am Donnerstagabend beim Training konnten wir mit Vorfreude auf das Wochenende blicken, denn vom 09. – 11.03. sollte es ins Trainingslager nach Hannover gehen. Zur Verfügung gestellt wurden uns ein Auto und ein Bus, um die insgesamt 16 Leichtathleten (inklusive unserer 2 Trainer) sicher nach Hannover zu bringen.

Unser nagelneues Auto erwies sich als flotter Flitzer und unser Bus als ein echtes Abenteuerauto. Doch schließlich kamen wir auch mit nicht vorhandenen Bremsen nach ca. 3 Stunden Fahrt an der Jugendherberge an.

Diese erwies sich zwar nicht als 5-Sterne-Hotel, sollte ihren Zweck jedoch gut erfüllen. Und nachdem wir zu Abend gegessen hatten, ging es auch schon los mit der 1. von 4 Trainingseinaheiten, d.h. einmal wurde freitags, zweimal samstags und noch einmal sonntags für ca. 1,5 – 2 Stunden im Olympiastützpunkt in Hannover trainiert.

Nicht zu übersehnen waren die ungewöhnlich hochmotivierten Athleten am Freitag, nicht zuletzt weil sich jeder nach der Wintervorbereitung auf eins freute:

--------------Spikes!! -----------------

Und so waren wir alle am Freitag bei den Koordinationsübungen, den ersten Weitsprungübungen sowie den Sprints bzw. Läufen noch vor Motivation nicht zu bremsen.

Der Abend verlief ruhig, die Mädchen entschlossen sich, die Bettruhe einzuhalten, die Jungs aber dachten sich: „Erstmal zu Penny!“

Das zweite Training begann am Samstagmorgen nach einem guten Frühstück mit vielen Tempoläufen, obwohl die meisten ihren Muskelkater schon schnurren hörten. Es sollte aber noch schlimmer kommen.

Beim Nachmittagstraining erwies sich der kleine Muskelkater als ein gefährlich fauchendes Biest, doch obwohl unsere Motivation bei weiteren Läufen, Sprints, Weit- und Dreisprüngen nachließ, waren die Staffelübungen das Highlight des gesamten Trainings.

Der Samstagabend wurde unterschiedlich gestaltet.

Während die meisten sich entschieden, in der Jugendherberge bei ein paar Spielen zu entspannen, machte sich eine abenteuerlustige Truppe nach dem Abendessen auf den Weg in die Innenstadt.

Das Ziel sollte McDonald’s sein, doch zuvor sollten sich einige Hindernisse in den Weg stellen.

Nach wilden Busfahrten und der ständigen Frage, wo wir denn überhaupt waren (und den Plänen, die geschmiedet wurden, falls wir den Weg nach Hause nicht mehr finden sollten), kamen die „Dorfkinder“ doch noch im Herzen Hannovers an.

Dort warteten bereits diverse Shops auf uns, die es zu verwüsten und 46 Nuggets sowie riesige Burger, die es zu verschlingen galt. Und schließlich kamen doch noch alle wieder in der Jugendherberge an (wenn auch auf Umwegen!).

Das Sonntagstraining war das letzte, sehr harte Training. Letztendlich führten wir unsere Schweinehunde und Muskeltiger spazieren. Doch auch mit deutlichen Ermüdungserscheinungen konnten wir doch noch ganz zufriedenstellende Leistungen bei den letzten harten Sprints, Startübungen und Läufen erbringen.

Und schließlich wartete eine nur für uns gefertigte Pizza in der Jugendherberge auf uns.

Nachdem dann alle Koffer gepackt waren, ging es auf eine lustige Heimreise. Der Bus wurde während der Fahrt von einigen Mädchen zum Stylingbus umgewandelt und ein paar mutige Jungs mussten gewagte Experimente an ihren Haaren über sich ergehen lassen. Das Resultat waren schicke, modische Dreadlocks!

Alles in allem war die Stimmung auf der Rückfahrt ausgelassen, schließlich lag ein gelungenes Wochenende hinter uns.

Es war ein hartes, aber lustiges und trainingsreiches Wochenende, was es dringend zu wiederholen gilt! Denn auch noch lange hinterher hat man viel davon, natürlich den guten Trainingseffekt, reichlich Gesprächsstoff und vor allem langanhaltenden Muskelkater!

Nun möchten wir uns natürlich noch bei unseren Sponsoren bedanken, die dieses Wochenende überhaupt erst ermöglicht haben.

Zu aller erst bedanken wir uns bei dem Running-Team für die freundliche und finanzielle Unterstützung.

Außerdem bedanken wir uns für das zur Verfügung gestellte Auto und den ausgeliehenen Bus Vom Opel Autohaus Nord sowie der Ruderabteilung.

Auch der Team-Tankstelle aus Otterndorf möchten wir für das Spritgeld danken!

Und zu guter Letzt bedanken wir uns natürlich bei unseren Trainern Martina Müller und Joachim Hahnefeldt, die uns das gesamte Wochenende über begleitet und gequält haben! DANKE!

Helene Eulenstein, Elisabeth Kirschke & Ann-Kathrin Kopf

Mittelstreckler beendeten ihre Cross-Saison; 18.03. u. 03.04.2012

Mittelstreckler beendeten ihre Cross-Saison; 18.03. u. 03.04.2012 letztes Jahr in Syke, Kirchweyhe, Melchiorshausen und Löningen so erfolgreich begann, wurde jetzt von unseren Lauftalenten Niklas Schwanemann, Sebastian Dierking und Sean Hahnefeldt mit den Kreismeisterschaften im Crosslauf und dem traditionellen Osterlauf ebenso erfolgreich beendet.

Bei den diesjährigen Kreismeisterschaften im Crosslauf, die in Langen, im Waldgebiet Friedrichsruh, ausgetragen wurden, setzten sich die Otterndorfer Athleten sicher und souverän durch.

Niklas (M14), der über die 1500 Meter lange Strecke gemeinsam mit den Jugendlichen der höheren Altersklasse (M15) an den Start ging, holte sich in seiner Klasse ohne Probleme den Kreismeistertitel und kam nur eine bzw. drei Sekunden hinter zwei älteren Konkurrenten ins Ziel.

Mit einem besseren Start hätte auch locker ein Gesamtsieg für Niklas herausspringen können.

Sebastian und Sean, die in diesem Jahr auf einen Start in ihrer A-Jugend-Klasse verzichteten, absolvierten in der Männerklasse nicht nur die Mittelstrecke über 2500 Meter, sondern liefen eine halbe Stunde später auch noch die Langstrecke, die über 5000 Meter ging.

Über beide Strecken errang Sean den ersten Platz; Sebastian wurde zweimal Vizemeister.

Auch beim letzten Crosslauf der Saison, dem 35. Osterlauf des TSV Wanna, überzeugten die Athleten aus der Medemstadt.

Sean gewann den 8000 Meter langen Hauptlauf der Männer und lief mit 27:45 Minuten eine hervorragende Zeit. Auch wenn Torsten Naue von der LG Bremen Nord ihm förmlich an den Fersen klebte, so war doch sein Sieg zu keiner Zeit gefährdet.

In der letzten kleinen Runde setzte sich Sean deutlich von Torsten Naue ab und bewies einmal mehr, dass nicht nur die beiden Läufe in Langen Trainingsläufe für ihn waren, sondern auch der Osterlauf.

Sebastian erreichte mit seinem fünften Platz in der Gesamtwertung einen sehr guten zweiten Platz in der Männerklasse.

Niklas konnte leider nicht teilnehmen, weil er sich im Ausland aufhielt.

Eine Cross-Saison, die im letzten Jahr vielversprechend begann, ab und an durch Hallenwettkämpfe im Januar und ein Wochenend-Trainingslager im März aufgelockert wurde, fand so einen schönen Abschluss.

Joachim Hahnefeldt