Erst Deutsche Meisterschaften der Ruderer

Paula Bäurich , Antonia Michaels, Christopher Wetekamp und Carl Reinke ab nach Köln Fühlingen,um dort bei den Deutschen Meisterschaften um die vorderen Plätze zu rudern.

Nachdem sich der in Hannover studierende und für den DRC Hannover startende Carl Reinke bereits drei Wochen zuvor in Ratzeburg für die U23 WM in Plovidiv qualifiziert hatte, galt es für ihn in Köln die gute Form zu bestätigen. Er war im Vierer ohne und und im Achter in der offenen Klasse am Start und zeigte sehr überzeugende Leistungen. Im Vierer ohne fuhr auf den Silberrang . Der U23 Achter mit Carl Reinke bestätigte dann seine Nominierung. Bereits nach 500m lagen Carl und das Team um Schlagmann Torben Johannesen mit mehr als 2 Sekunden Vorsprung in Führung. Nach 1000m vergrößerten sie den Vorsprung auf knapp 4 Sekunden und nach 500m waren es etwas mehr als 5 Sekunden. Der Achter mit Christopher Wetekamp, der in Hamburg studiert, kam mit 10 Sekunden Abstand als 4. ins Ziel.
Im Zweier ohne fuhr Christopher als 5. über die Ziellinie. Für ihn bedeuteten die Ergebnisse, dass er nach der Royal Henley -Regatta am folgenden Wochenende ebenfalls nach Ratzeburg fahren wird, da er als Ersatzmann für die U23 WM nominiert worden ist.
Für Carl Reinke ging es bereits nach 1,5 Tagen Pause in die unmittelbare Wettkampfvorbereitung zum Bundesleistungszentrum nach Ratzeburg, bevor er vom 23. Juli bis 26. Juli in Plovdiv (Bulgarien) um den Weltmeisterschaftstitel im Achter fahren wird.

Paula Bäurich aus Osterbruch (Ruderabteilung des TSV Otterndorf) und Antonia Michaels, die in Ratzeburg zur Schule geht und für den Landesruderverband Schleswig-Holstein an den Start geht, kämpften beide in der Altersklasse U17 im Juniorinnen-Doppelvierer um die Plätze.

Paula hatte erst im letzten Herbst wieder voll in das Trainings einsteigen können, das Ziel von ihr und ihrer Mannschaft war es , unter die Top 12 zu kommen.
Bereits im Vorlauf am Donnerstag trafen die beiden Damen mit Teams aufeinander.
Antonia Michaels fuhr mit ihren Mannschaftskolleginnen auf Rang 3, Paula Bäurich mit Team folgte auf Rang 4.
Am Freitag im Hoffnungslauf wurde um den Einzug ins A-Finale gekämpft. Das Boot vom Landesruderverband Schleswig-Holstein zeigte, dass es Medaillenambitionen hatte und fuhr in einem spannenden Rennen auf Positon 1. Das Team um Schlagfrau Paula Bäurich vom Regattaverband Ems-Jade.Weser/Team-Nord-West und vom RK Normannia Braunschweig gab ebenfalls alles und kämpfte bis zum Schluss. Leider mussten sie sich der Renngemeinschaft Königswusterhausen/Frankfurter RC (Osten) beim Kampf um Platz 4 und dem damit verbundenen Einzug ins A-Finale, geschlagen geben.
Aber auch der 5. Platz mit nur 9.55 Sekunden auf die 1.platzierten ist für das 2. Niedersachsenboot, welches nur ein paar gemeinsame Trainingswochenden und 2 gemeinsame Regatten vorher fahren konnte, mehr als ein voller Erfolg!

Im Finale des Doppelvierers versuchte dann das Team von Antonia noch auf einen Medaillenrang zu fahren. Vom Start weg lag das Boot aber auf Rang 4. Trotz Zwischenspurts und einem engagierten Endspurt gelang es den Damen zwar, den Abstand zu verkürzen, es blieb allerdings hinter dem Ruderclub Potsdam, dem 1. Niedersachsenboot, sowie dem Boot aus Limburg, Großauheim und Wetzlar beim 4. Platz für die Mannschaft aus Schleswig-Holstein.
Für beide Damen heißt es nun vorerst einmal weiter die Schulbank zu drücken, bevor es in die wohlverdienten Sommerferien geht.

....dann Bundeswettbewerb

Eine paar Tage später hieß es dann für Rieke Hülsen und Theis Heitmann, ab nach Köln Hürth, denn dort fand vom 3. bis 5. Juli der Bundeswettbewerb der Kinder auf dem Otto-Maigler-See statt. Beide hatten es schlecht getroffen. Der BW sollte zur Hitzeschlacht von Hürth werden. Ausgerechnet das wärmste Wochenende stand uns bevor!

Rieke Hülsen (12 Jahre) und Theis Heitmann (14 Jahre) konnten sich beim Landesentscheid in Salzgitter qualifizieren und sich nun mit den besten Ruderinnen und Ruderer aus ganz Deutschland in ihrer Alters- und Bootsklasse messen. Beide traten jeweils im Leichtgewichtseiner an.

Das Gymnasium Otterndorf ermöglichte den Aktiven bereits recht früh anzureisen, so dass sie am Donnerstag nachmittag in aller Ruhe die Regatta-Strecke vor Ort abrudern und kennenlernen konnten. Aufgrund der angekündigten sehr hohen Temperaturen von über 40 °C wurde zum Schutz der jugendlichen Sportler beschlossen, das 1. Rennen der Langstrecke am Freitag bereits morgens um 8.00 Uhr starten zu lassen. Die Streckenlänge wurde von 3000m mit Wende auf 2000m ohne Wende verkürzt. Der Abstand zwischen den einzelnen Booten wurde von 40 Sekunden auf ca. 20-30 Sekunden versetzt auf 2 Bahnen herabgesetzt, so dass die Rennen zu Beginn der Mittagszeit beendet waren.
Nach einer leider sehr heißen und kurzen Nacht in einer Turnhalle ging es dann um 7.00 Uhr zur Regattastrecke. Theis war als erster an der Reihe. Für ihn war es bereits die dritte Teilnahme am Bundeswettbewerb, dieses Jahr jedoch zum ersten Mal im Einer. Um 9.43 Uhr startete sein Langstreckenrennen. Bei noch passablen Temperaturen und bestem Wasser kam er nach 8.min 39sec als 1. seiner Abteilung über die Ziellinie. In der Gesamtwertung kam er auf Rang 10.

Riekes Startzeit war 11.50 Uhr . Für sie war es die erste Teilnahme am Bundeswettbewerb. Aufgrund des Schlafmangels und Übelkeit am Morgen stand längere Zeit nicht fest, ob Rieke überhaupt starten könne. Doch der Regattaarzt gab grünes Licht und Rieke ging hochmotiviert in ihr Rennen. Sie fuhr ein technisch sehr sauberes Rennen, aber man merkte ihr an, dass ihr die gewohnte Kraft fehlte. Trotzdem fuhr sie mit 1 Sekunde Abstand und einer Zeit von 9 min 48 sec auf einen guten 2. Platz ihrer Abteilung. In der Gesamtwertung kam sie auf Rang 8.

Der Samstag war traditionell der Tag des Zusatzwettbewerbs. Dies ist ein allgemeinathletischer Wettkampf, in dem die Kinder für ihre Bundeslänger um die Wette rennen, werfen und springen.

Der Sonntag war dann der Tag der Bundesregatta, der 1000m Strecke. Auch an diesem Tag wurden die Startzeiten nach vorne verlegt und die Zeitabstände zum Wohle der Aktiven verkürzt.
Bei noch nicht ganz so heißen Temperaturen und guten Wasser- und Windbedingungen ging Rieke ungewohnt aufgeregt um 8.03 Uhr im B-Finale an den Start. Hier wollte sie nun beweisen, dass sie zum Favoritenkreis gehörte. Sie kam gut vom Start weg und fuhr erneut technisch auf hohem Niveau. Nach 500m spielten ihr leider die Nerven einen Streich. Sie bekam keine Luft mehr. Sie war umsichtig genug, das Rennen abzubrechen und dem Sicherungsboot anzuzeigen, dass sie Probleme hatte. Auch wenn sie hinter ihren Fähigkeiten blieb, kann Rieke sehr stolz darauf sein, zu den besten 12 Ruderinnen Deutschlands in ihrer Alters- und Bootsklasse zu gehören!

Nach einer 1,5 stündigen gewitterbedingten Pause konnte dann Theis Heitmann gegen 12.00 Uhr in seinem B-Finale an den Start gehen. Riekes Rennabbruch steckte ihm in den Knochen. Mit kraftvollen Schlägen versuchte er den körperlich überlegeneren Ruderern Paroli zu bieten. Am Ende der Strecke kam er als 5. durch das Ziel und fuhr somit auf den 11. Platz der Gesamtwertung. Auch Theis kann sehr stolz auf das erreichte Ergebnis "als Einzelkämpfer" sein!

Unter den zahlreichen Otterndorfer Schlachtenbummlern war auch sein ehemaliger Doppelzweier-Partner Erik von Thaden, der ihn ordentlich anfeuerte!
Nach einem mehr als anstrengendem verlängerten Wochenende ging es dann um 15.30 Uhr gen Heimat. Die Aktiven und das Trainerteam hatten Glück, erst in Bremerhaven (beim obligatoischen Feinkost- Donald- Stop ) erwischte uns eine Gewitterfront.
Ein tolles, heißes Wochenende fand so sein kühles, erfrischendes Ende.

Medaillen- und Pokalregen in Wilhelmsburg

Am 12.7. war es es wieder soweit: die Wilhelmsburger Regatta, sowie der Wilhelmsburger Vierkampf für die Kinder, sowie Junioren, die in diesem Jahr noch auf keiner DRV-Regatta am Start waren, stand auf dem Programm.
Das Schöne an der Wilhelmsburger Regatta ist, dass für die Jüngsten, die Junioren und auch unsere jungen Senioren interessante Rennen über die Sprintdistanz von 300m ausgeschrieben sind und wir daher mit einer sehr altersgemischten Regatta-Truppe anreisen können.
18 Aktiven der Ruderabteilung waren am Start. 9 von ihnen traten im Wilhelmsburger Vierkampf an, in dem Slalom, 800m Laufen, 50m Freitstil und ein 300m Streckenrennen auf dem Plan stehen. Rieke und Vivien, sowie Rieke und Theis waren zusätzlich noch im Doppelzweier am Start, Theis fuhr noch einen Doppelvierer.
3 neue Vereinsmitglieder wagten es ein erstes Mal, sich auf einer Regatta zu messen. Und das taten sie mit Bravour. Frieder Bäurich (06) Lennard Küver (05) und Max Ole Göhmann (04) ruderten jeweils als erste über die Ziellinie. Auch im Slalom belegten sie vordere Plätze.
Die Vierkämpfer und Ruderer konnten von 40 Starts insgesamt 28 mal als zeitschnellste über die Ziellinie fahren. Mehrfach war es sogar die vereinseigene Konkurrenz, gegen die angetreten werden musste.
Mit Medaillen und /oder Pokalen wurden folgende Aktive geehrt:
Sabrina (4x) und Florian Heitsch (2x), Paula Bäurich (7x) , Julian Frey (2x), Erik von Thaden (3x), Theis Heitmann (3x), Rieke Hülsen (6x), Vivien Küver (3x) , Dario Schade (2x) , Justus Bock (1x), Hannah Kemna (1x), Frieder Bäurich ( 1x), Lennard Küver ( 1x) , Max Ole Göhmann (4x) , Lars Tietje (1x) , Phillip Huster 2x.
Erik, Rieke, Vivien und Max Ole erreichten beim Vierkampf auch in der Gesamtwertung einen 1. Platz und somit einen goldenen Pokal, Hannah wurde mit dem silbernen Pokal für den 2. Platz, sowie Frieder und Theis mit einem bronzenen Pokal für den 3. Platz in der Gesamtwertung geehrt.
Alles in allem ein wunderbarer Abschluss, bevor es in die Ferien geht.

Elke Wetekamp

DM Qualifikation knapp verpasst; 04.u.05.07.2015

Unlängst fand in Verden die gemeinsame Landesmeisterschaft der Leichtathletik Landesbezirke Niedersachsen und Bremen statt, an der auch Niklas Schwanemann vom TSV Otterndorf teilnahm.

Schwanemann startete am ersten Tag der U18-Meisterschaften über die 800 Meter und erreichte im schnellsten von drei Zeitläufen einen sehr guten fünften Rang, und zwar mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 2:03,66 Minuten.

Am zweiten Tag setzte der Otterndorfer dann noch einen drauf.

Beim Start über die 1500 Meter wurde er ebenfalls Fünfter und lief mit 4:15,24 Minuten erneut eine neue persönliche Bestzeit.

Er verpasste damit die Qualifikation für die Deutschen Jugendmeisterschaften nur um 2,04 Sekunden.

Der Zieleinlauf der ersten Fünf war so knapp, dass zwischen dem Landesmeister und Niklas nur 1,9 Sekunden lagen.

Joachim Hahnefeldt