Der Aroha Big Day in Berlin nicht ohne uns

Der Aroha Big Day in Berlin nicht ohne uns

Seit Dezember 2013 fieberten wir dem Tag entgegen nach Berlin zum großen Event „AROHA Big Day 2014“ zu fahren. Was wurde im Vorfeld alles unternommen – es wurde eine AROHA-Gruppe über „What’s App“ gegründet, damit wir unsere Freude und Fragen immer gleich mit allen teilen konnten. Denn wir waren gespannt, was uns erwartet. Sicher stöberten vorher alle im Internet und sahen sich die Videos an. Aber was ist schon ein Video gegen Life dabei sein.

ENDLICH 5. Juli 2014. Es ging los! JUBEL. Die 10 Teilnehmerinnen, mindestens 3 Generationen,  (Doris, Vera, Elke L., Elke S., Ute, Ann-Christin, Ilonka, Barbara, Birgit und Steffi) trafen sich um 07:00 Uhr mit super guter Laune am Otterndorfer Bahnhof. Ein wenig Aufregung entstand „Ob die Bahn auch kommt und ob sie pünktlich ist?“ Der Anschlusszug nach Berlin würde nicht auf uns warten und wir wollten unbedingt rechtzeitig dort sein. Im Zug ließen wir schon bei den Gesprächen kein Thema aus. Es ging über Shopping Queen bis hin zum Killer Roman und alle trugen zur fröhlichen Unterhaltung und zum enormen Lachen bei. Diese geballte Lebenserfahrung, die in dem Waggon saß ließ selbstverständlich so manche Ohren länger werden. Wir sorgten natürlich im ICE dann dafür, dass bei einigen Mitreisenden die Augengymnastik nicht zu kurz kam. Es ist schließlich nicht ganz einfach, sich über zwei Abteile zu unterhalten.

11:00 Uhr Berlin wir sind da!!!

Es wurde sich ein wenig gestärkt und die Planung begann, damit wir um 15:00 Uhr pünktlich im FEZ (Freizeit- und Erholungszentrum) ankommen. Doris und Elke S. holten Stadtpläne, die sie sehr geschickt „günstig“ bekommen haben und die Fahrkarten für den Tag wurden ebenfalls besorgt. Dann ging ab in die S-Bahn. Dort wurden wir von einer sehr musikalischen Truppe unterhalten. Textsicher wie wir alle waren, wurde mitgesungen. Schade – die Straßenmusikanten hätten wir gerne länger dabei gehabt, aber wer weiß, ob wir nicht dann schon beim Beginn des Aroma Events heiser gewesen wären. Jede Minute wurde mit organisatorischen Dingen verbracht. Beim Umsteigen in die Tram nutzten wir die Zeit, die namentliche Belegung der Generationenzimmer vorzunehmen. Langweilig wurde es mit uns 10 Frauen nie. Bei der Kontrolle der Fahrkarten brauchten wir nur erwähnen „alle die so laut lachen, gehören zu uns“. Dank Doris, die immer sehr genau die Stationen beobachtete, damit ihre „Horde“ auch zielgerichtet ausstieg, versäumten wir vor lauter „Geschnatter“ auch die Haltestation nicht. Die erste Frage war selbstverständlich „Wo ist denn das Hotel?“. Ann-Christin erspähte sofort ein Reisebüro. Wir versprachen uns aber viel zu viel von einem Reisebüro – denn auf die Frage „Können Sie uns bitte sagen, wo sich das Hotel Kolumbus hier in der Nähe befindet“ bekamen wir die sehr aussagekräftige Antwort „Nein, kenne ich nicht und ich bin neu hier“. Der „nette Herr“ würdigte uns nicht mal eines Blickes. Zum Glück waren wir auf diesen Mann nicht angewiesen. Eine sehr nette junge Frau half uns aber weiter. Wir wollten bei der Hitze nur noch die Koffer auf die Zimmer bringen, uns umziehen und los zum AROHA BIG DAY.

Die Spannung stieg genau so wie die Temperaturen weiter. Wir wussten lediglich das Aroma ein sanftes dynamisches Training mit harmonischen Bewegungen ist. Starke, kraftbetonte Abläufe folgen weiche Bewegungen. Ständige Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung bringen Geist und Körper auf Trapp. Das hatte Doris uns erklärt und mit uns geübt.

Als wir in der Halle die vielen Teilnehmer und Teilnehmerinnen „Jung und Alt“ erblickten, wussten wir, dieses Event wird ein besonderes Erlebnis. Bernhard Jakszt und sein AROHATeam führten uns durch den heißen Nachmittag. Es begann mit einer Willkommenszeremonie und wir lernten die „AROHA Vokabel Te Waka“. Während der Zeremonie schauten wir noch skeptisch und fragend von einer Person zur anderen. Aber dann ging es los. 1. Masterclass – es waren die Bewegungsabläufe, die uns nicht fremd waren. DANKE DORIS. Der Schweiß lief und der Durst stieg ebenso wie die Freude an der Bewegung. Es gab genug Trinkpausen, die kurz für eine Erholung sorgten.

Nach der 1. Masterclass folgte eine Pause, in der wir uns mit anderen begeisterten AROHA Teilnehmern und Teilnehmerinnen austauschten und die Gelegenheit nutzten AROHA Artikel zu erwerben. Aufgrund des wunderbaren Wetters konnten wir in der Pause auch auf der Wiese liegen und uns erholen. Die Eindrücke faszinierten uns so, dass kein Mund stillstand, denn die allererste Skepsis war verschwunden und wir komplett vom AROHA Big Day überzeugt.

Wir sahen beeindruckend Präsentationen vor der 2. Masterclass. Nach der Erholung ging es wieder ordentlich weiter mit den starken kraftbetonten Abläufen. Doris ahnte vermutlich, dass die Figuren wie „Tiger, Katze, Bär“ auf uns zukamen, denn sie hatte es mit uns geübt und wir konnten bei den Bewegungsabläufen gut mithalten. Die Worte „Hi, Ha, Hu“ waren uns geläufig. Beim Ausklang der Veranstaltung wurden die Bewegungsabläufe wiederholt und Birgit hätte am liebsten noch einige Stunden weitergemacht.

Der Rückweg zur Tram war wenig beschwerlicher, auch wenn wir es nicht zugeben wollten, ein wenig müde und erschöpft waren wir. Im Hotel angekommen ging’s gleich zum leckeren Essen. Dort war nichts mehr von der Erschöpfung des Tages zu spüren und die Pläne für dem Abend wurden geschmiedet. Bloß nicht zur Ruhe kommen, dafür waren wir nicht zum AROHA Big Day gefahren.

Während des Essens, das wir in aller Ruhe genossen, wurde noch mal kurz besprochen, dass wir gemeinsam zum Alexanderplatz und auf den Fernsehturm fahren.

Am liebsten wären wir noch mit der Sportkleidung in die Stadt gezogen, aber die Vernunft siegte und es wurde sich für den Abend hergerichtet. Wir waren aber enorm schnell mit duschen usw, denn die Stadt rief schon unsere Namen. Die Müdigkeit war verflogen, die Stimme hatte noch bei keiner versagt, was wollten wir mehr. Die einzige Enttäuschung war, dass wir nicht auf den Fernsehturm konnten, da dieser gesperrt war. Doch es entstand sofort die Idee, weil wir es unbedingt im Dunkeln wollen, dass wir im Jahr 2015 wieder dort sind und die Besichtigung nachholen. Das Wetter spielte immer noch mit, die WM lief und das Fußballspiel Niederlande ./. Costa Rica wurde auf dem Weg ins Nicolai Viertel wahrgenommen. Eigentlich interessierte nur das Torverhältnis.

Kurzfristig verloren wir 4 Frauen. Einer sehr freundlichen Bedienung in einem Biergarten fiel sofort auf, dass wir etwas oder jemanden suchten. Sie fragte was los sei. Wir teilten ihr kurz unser Schicksal mit und sie meinte in ihrer fröhlichen Berliner Art  „Da haben Sie Glück gehabt, das sind nicht mal 50 %“. Wir lachten alle sofort los und nahmen letztendlich alle 10  im Biergarten Platz. Ein wunderbarer Sommerabend in Berlin und wir mitten drin. Besser konnte es nicht sein. Das konnte aber ja wohl noch nicht alles gewesen sein. Ins Bett wollten wir noch nicht. So zogen wir weiter durch Kneipen und Cocktailbars. Alles spielte sich im Freien ab. Wir tanzten, lachten weiter und scherzten. Statt Kaffee verstanden wir Caipi .... , wir nutzten die wunderbaren Liegestühle draußen in der Bar, unterhielten uns über alles Mögliche und stellten ebenfalls immer immer wieder fest, dass wir eine große harmonische Truppe sind. Wenn am Schönsten ist, sollte man gehen und zogen singend zur Tram. Um die Wartezeit ein wenig zu verkürzen, gaben Elke S., Ute und Vera noch ein paar Showeinlagen und Doris feuerte uns an.  Einige Passagen aus dem AROHA wurden natürlich mit eingebracht, z. B. der Bär, denn der gehört zu Berlin wie zum AROHA. Am liebsten hätten wir die komplette Nacht zum Tag gemacht.

Die Nacht war kurz, doch für alle ausreichend.  Gleich nach dem Aufwachen wurde der vorherige Tag noch mal in Erinnerung gerufen. Aus jedem Zimmer (zwei 3er- und ein 4er-Zimmer) erklang ein Lachen und die Fröhlichkeit holte uns sofort wieder ein. Selbst beim Frühstück, das alle so nach und nach einnahmen, gab es wieder unsere Vokabel „Te Waka“. Wir haben die weiteren Hotelgäste mit unterhalten.

Dann ging es leider an das Kofferpacken und etwas Wehmut stieg in uns hoch. Gemeinsam fuhren wir zum Bahnhof, schlossen die Koffer ein und verfolgten die weiteren Tagespläne ebenfalls wieder bei strahlendem Sonnenschein. Wir unternahmen eine wunderbare Schiffstour, schlenderten an der Regierung vorbei in Richtung Brandenburger Tor, stolzierten „Unter den Linden“ bis zum „Potsdamer Platz“. Dann kam auch der Zeitpunkt, dass die Füße ein wenig schmerzten und eine Pause anstand. Die Zeit rannte ohne Ende. Doch dann kam die letzte gemeinsam Fahrt mit der S-Bahn in Richtung Hauptbahnhof und wir mussten zurück.

In Otterndorf verabschiedeten wir uns wirklich wehmütig mit dem „Te Waka“ und waren uns alle einig, dass die Hauptstadt uns 2015 wieder zum AROHA Big Day begrüßen wird.

Ein gebührender Dank von uns Teilnehmerinnen – Vera, Elke L., Elke S. Ilonka, Steffi, Ute, Ann-Christin, Birgit und Barbara – geht an unsere DORIS. Ohne Dich hätten wir das alles nicht erlebt.

AROHA = Liebe und menschliche Güte im höchsten Sinne konnten wir immer stärker nachvollziehen

Verfasserin: Elke Stüben