Wettkampfgruppe der Leichtathleten im neuen Outfit

Mann, ein Wort: Dirk Beneke, Hotelier vom Hotel „Medemufer“ hat sein Wort gehalten und die Wettkampfgruppe von Martina Müller mit 16 Präsentationsanzügen eingekleidet.

Dieser erfreuliche „Deal“ wurde von Karin Tillmanns, der Oma von Ex-Leichtathlet Christoph Tillmanns, am Abend des 12. September quasi zwischen „Tür und Angel“ eingefädelt, denn Karin war als
Streckenposten bei den Deutschen Meisterschaften über 10km direkt am Hotel Medemufer eingeteilt. Das gute Gesprächsklima zwischen ihr und Dirk Beneke hielt auch während der „Umsetzungsphase“ an: Kataloge wurden nach geeigneten Anzügen durchsucht, Größentabellen erstellt, Kontakt zum Händler (CUX-Sport) aufgenommen, Anzüge abgeholt und zum Benähen des Vereinswappens dem Vater von Jana Heins auf die Nähmaschine gelegt.
Ja, Dirk Heins hat unsere Anzüge benäht und dafür möchte ich ihm noch einmal ausdrücklich danken.
Danach wurde ein geeigneter Übergabetermin und – ort vereinbart, der passende Blumenstrauß organisiert und die Presse eingeladen, die in Person von Ulla Holthausen die Fotos für den Hadelner Kurier gemacht hat.
Am 20.10.2009 um 1815 Uhr war es dann soweit:
eingerahmt von den Sportlern posierten Herr Beneke und sein Physio Jens Kroisandt mit unseren Trainern Martina Müller und Joachim Hahnefeldt vor dem MIOMARE bei der Soletherme.
Auf dem Bild fehlt Ann-Kathrin Kopf, die an diesem Abend leider noch einen Zahnarzttermin über sich ergehen lassen musste.
Ich danke allen, die an dieser Aktion beteiligt waren und bin froh, dass es noch verlässliche Partner gibt, die es trotz Wirtschaftskrise unseren Sportlern ermöglicht haben, sich in Zukunft auf den Wettkämpfen einheitlich gekleidet zu präsentieren und die Farben des TSV überregional würdig zu vertreten !
Fazit:
Verlässlichkeit und ehrenamtliches Engagement sind für einige Otterndorfer keine Phrasen, sondern eine Selbstverständlichkeit!

Wolfgang Tillmanns

Leichtathleten des TSV Otterndorf mit tollem Jahresanfang; 09.01.2010

Beim leistungsbezogenen Sichtungswettkampf am Samstag in der Halle des Olympiastützpunktes in Hannover gingen sieben Athleten des TSV Otterndorf mit großem Erfolg an den Start. (Foto: hinten v.li.: Sebastian Dierking, Joost Voß, Sean Hahnefeldt, Marc Küster, vorne v.li.: Johanna Burgmann, Helene Eulenstein, Ann-Kathrin Kopf)

Helene Eulenstein, Ann-Kathrin Kopf, Johanna Burgmann und Marc Küster gingen jeweils über 60m-Sprint an den Start. Alle vier konnten sich in ihren Alterklassen für einen Endlauf qualifizieren. Helene Eulenstein belegte im C-Endlauf W14 mit 8,86 Sek. den 5. Platz, Marc Küster wurde in 8,33 Sek. 6. in M15. Johanna Burgmann (W15) und Ann-Kathrin Kopf (W14) konnten beide in den Endläufen ihre Zeiten vom Vorlauf nochmals steigern und siegten in sehr schnellen 8,28 Sek. bzw. 8,16 Sek.
Im Weitsprung verpasste Helene Eulenstein mit 4,28 m zwar den Sprung ins Finale, allerdings nur, weil sie im letzten Versuch gute 20 cm verschenkte. Trotzdem ist Platz 14 unter 29 Springerinnen ein ordentliches Ergebnis.
Marc Küster steigerte in einem mutigen Lauf über 300m seine persönliche Bestleistung auf 42,20 Sek., leider eine Woche zu spät schaffte er damit die Quali für die Landesmeisterschaft. Auch Johanna Burgmann und Ann-Kathrin Kopf stellten sich der 300m-Strecke. Johanna wurde von leichten Rückenproblemen geplagt 4. in der guten Zeit von 44,85 Sek. Ann-Kathrin Kopf startete erstmals über diese Distanz und lief mit 43,98 Sek. auf Anhieb unter 44 Sek. und belegte Rang 2.
In der Jugend B starteten über 800m gleich drei Otterndorfer. Im ersten Lauf konnte Sebastian Dierking mit einem tollen Endspurt seine Bestleistung gleich um mehr als 10 Sekunden auf 2:15,18 Min. steigern. Im schnellsten Rennen gingen Joost Voß und Sean Hahnefeldt gemeinsam an den Start. Hinter einem überragenden Fabian Brunswig, der in 1:56,91 Min. überlegen gewann, kämpften die beiden Otterndorfer hart um eine gute Platzierung. Bei Joost Voß machte sich eine fieberhafte Erkrankung vor zwei Wochen doch bemerkbar, er musste sich in 2:05,19 Min. auf Platz 4 Sean Hahnefeldt mit 2:04,91 auf Platz 3 knapp geschlagen geben. Für beide Läufer sind dies neue persönliche Bestzeiten.
Alle Leistungen sind um so höher zu bewerten, als sie direkt aus dem Training heraus, ohne besondere Vorbereitung erzielt wurden. Damit haben die Otterndorfer Athleten im Hinblick auf die an den kommenden beiden Wochenenden stattfindenden Landesmeisterschaften schon mal ein kleines Achtungszeichen gesetzt, sie wollen durchaus um vordere Plätze mitlaufen.

Martina Müller

Landesmeistertitel für Ann-Kathrin Kopf am 16.01.2010

Am vergangenen Wochenende gingen in Hannover bei den niedersächsischen und Bremer Landesmeisterschaften der Leichtathleten Johanna Burgmann und Ann-Kathrin Kopf vom TSV Otterndorf an den Start. Beide Athletinnen starteten jeweils in zwei Laufdisziplinen und schafften es jeweils aufs Treppchen der besten Acht.

Als Landesbeste des vergangenen Jahres ging Ann-Kathrin Kopf am Samstag über 800m in der Altersklasse W14 an den Start. In der Halle sind für 800m vier Runden zu laufen, was eine etwas andere Laufeinteilung als draußen erfordert. Ann-Kathrin begann schnell und lief die ersten beiden Runden an Platz zwei. Mitte der dritten Runde setze eine Läuferin aus der Mitte des Feldes sich in einem Zwischenspurt an die Spitze. Ann-Kathrin ging diese Tempoverschärfung sofort entschlossen mit. Auf der Gegengeraden der vierten Runde setzte sie sich dann mit etwa fünf Metern Vorsprung an die Spitze und verteidigte diese bis ins Ziel. In der guten Zeit von 2:26,81 Minuten erkämpfte sie sich damit den Landesmeistertitel in der Halle.
Am Sonntag ging zunächst Johanna Burgmann in W15 über 300m an den Start. Wieder musste Johanna auf der ungünstigen Außenbahn laufen. Sie ging das Rennen mutig schnell an, konnte ihr Tempo halten und die vordere Position in diesem Rennen deutlich ins Ziel laufen. Ihre neue Bestzeit von 44,13 Sekunden reichte in der Gesamtwertung der Läufe für den guten 5. Platz.
Die Kurzsprints über 60m wurden in drei Runden gelaufen. Beiden Otterndorferinnen gelang es problemlos sich für den jeweiligen Endlauf zu qualifizieren. Trotz der vielen Rennen, die beide bereits in den Beinen hatten, zeigten sie auch in den Finals nochmal gute Leistungen. Obwohl die Starts nicht ganz optimal waren, lief Johanna in 8,42 Sekunden auf Platz 6, Ann-Kathrin fügte ihrem Titel vom Vortag mit 8,20 Sekunden nur drei Hunderstel hinter der Siegerin den Vizemeistertitel hinzu.

Martina Müller

Voß und Hahnefeldt Landesvizemeister in der Halle; 23./24.01.2010

Am 23. und 24.01. starteten Sean Hahnefeldt, Joost Voß und Sebastian Dierking bei den Niedersächsischen Landesmeisterschaften der B-Jugend im Sportleistungszentrum in Hannover, und zwar über 1500m und 800m.
Foto: Mittelstreckler des TSV Otterndorf setzten sich sehr gut in Szene- v.r.n.l. Brümmer, Hahnefeldt, Voß u. Dierking

Gleich am ersten Tag, als Hahnefeldt (94), Voß (93) und Dierking (93) gemeinsam über 1500m ins Rennen gingen, war man gespannt auf die Plätze zwei bis vier, weil der überragende Läufer der LG Braunschweig, Fabian Brunswig (93), den Titel schon zu Beginn des Laufes in der Tasche hatte. Immerhin lief er in der vergangenen Saison eine beachtliche Zeit von 4:05,05min.

Vom Start an setzte sich Brunswig von den anderen Läufern ab, gefolgt vom mehrfachen Landesmeister Steffen Brümmer (94) vom Vfl Löningen, der die Verfolgergruppe, in der sich Voß, Hahnefeldt und Dierking gemäß der vorgegebenen Taktik positioniert hatten, anführte.
Hahnefeldt, in der fünften Runde noch an vierter Position laufend, ging 550m vor dem Ziel ausgangs der Kurve an Voß vorbei, schloss die entstandene Lücke zu Brümmer und wiederholte diese Taktik an derselben Stelle eine Runde später. Er sprintete unter kurzer und überraschender Tempoverschärfung auf der Gegengeraden an Brümmer vorbei und zog Voß mit, der sehr gut aufgepasst hatte.
Die letzten 350m liefen Hahnefeldt und Voß so schnell, dass es Brümmer trotz zweier Angriffe nicht gelang, das Rennen für sich zu entscheiden.
Bis ins Ziel hielten beide Athleten ihre Positionen und wurden nicht nur mit einem Vizemeistertitel und einer Bronzemedaille belohnt, sondern liefen mit 4:18,08min und 4:18,71min auch noch neue persönliche Bestzeiten. Brümmer landete mit 4:19,45min auf dem vierten Rang.

Auch Dierking, für den das Tempo anfangs doch ein wenig zu hoch war, meisterte diese Strecke exzellent in einer neuen persönlichen Bestzeit von 4:43,35min und sicherte sich damit den sechsten Treppchenplatz. Leider fehlte Dierking in diesem Rennen ein Konkurrent seines Leistungsvermögens, so dass er trotz der neuen persönlichen Bestzeit unter seinen Möglichkeiten blieb.

Am zweiten Tag der Meisterschaften trumpfte Voß nach seinem dritten Platz des Vortages erneut auf, und zwar im 800m-Lauf, obwohl er trotz gemeldeter sechstschnellster Zeit nicht im schnellsten Lauf dreier Zeitläufe landete.
Die vorgegebene Taktik einhaltend, lief Voß vom Start an ein einsames, aber gleichmäßiges Rennen an der Spitze des Verfolgerfeldes und sicherte sich in seinem Zeitlauf mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 2:04,59min den ersten Rang. Das war nach zwei Zeitläufen schon einmal der Landesmeister, aber es stand zu diesem Zeitpunkt ja noch der dritte und schnellste Lauf aus, in dem auch Hahnefeldt startete.
Die Spannung stieg, als die letzten Läufer auf die Strecke gingen, und es erwies sich als glückliche Fügung, dass Voß nicht in diesem Lauf war, weil es hier permanent zu Überholmanövern und Rangeleien kam.
Letztendlich setzte sich im letzten Rennen Nicolaus Bamstedt vom VfL Löningen in 2:04,32min gegen den Favoriten Gerrit Hahn vom OTB Osnabrück durch, der mit 2:04,89min Zweiter des Zeitlaufes wurde.
Hahnefeldt, der zweimal mit Rangeleien zu kämpfen hatte und dem das Rennen des Vortages noch in den Oberschenkeln steckte, landete mit 2:08,25min auf Platz fünf, was nachher in der Gesamtwertung zum achten Platz reichen sollte.

Innerhalb der Gesamtwertung aller drei Zeitläufe kam dann die Überraschung zutage: Voß war Landesvizemeister vor Gerrit Hahn und verpasste den Titel nur um 27 Hundertstel; der Hauch eines Abstandes. Was passiert wäre, wenn Voß im schnelleren Lauf gestartet wäre; reine Spekulation.
Alle drei Leichtathleten des TSV Otterndorf haben sich sehr über ihre Leistungen und Treppchenplätze gefreut und blicken nun recht zuversichtlich auf die noch ausstehenden Crossläufe und die kommende Freiluftsaison.

Joachim Hahnefeldt

CN-Online Bericht