Jonna Rieger und Johanna Neuhaus gehören zur Niedersachsenspitze

Anfang Februar nahmen Johanna Neuhaus und Jonna Rieger an einem Midcourt-Tennis-Turnier der U10 in Cuxhaven teil. Jonna und Johanna schlugen sich gut gegen ihre bis zu zwei Jahre älteren Gegnerinnen. Johanna musste sich bei 3 Siegen (gegen Jonna und zwei Mädchen aus Cuxhaven und Nordholz) nur gegen Lin Sadatzki aus Hemmoor geschlagen geben und sicherte sich somit den Vizetitel. Jonna wurde Vierte.
Mitte März nahmen Jonna und Johanna dann in Nordenham am Auffarth Red-Cup, dem größten Kleinfeld-Tennis-Turnier Norddeutschlands, teil.
Im Wettbewerb der Juniorinnen U8 (2007) kämpften 20 Mädchen aus ganz Niedersachsen und dem Landesverband Bremen um den Turniersieg. Da der Auffarth Red-Cup zu einer Turnierserie gehört, in der sich die vier besten Spielerinnen Niedersachsens für ein Masters qualifizieren können, sind Jonna und Johanna ohne große Erwartungen zu dem Turnier gefahren.
Bereits in der Gruppenphase trafen die beiden Otterndorfer Mädchen unglücklicherweise aufeinander. Da Johanna und Jonna jedoch ihre beiden ersten Gruppenspiele klar für sich entscheiden konnten, war bereits vor Beendigung des Matches klar, dass sich beide für das Hauptfeld qualifiziert hatten. Das Duell zwischen den beiden Mädchen konnte dieses Mal Jonna nach Satzgleichstand äußerst knapp im Match-Tie-Break für sich entscheiden.
In der Hauptrunde gewann Johanna ihre Viertelfinalbegegnung dann glatt in zwei Sätzen und schied gegen die spätere Turniersiegerin im Halbfinale aus. Im sogenannten „Kleinen Finale" verlor Johanna knapp im Match-Tie-Break gegen ihre Gegnerin Greta Hannak aus Westerstede und erzielte einen hervorragenden vierten Platz.
Jonna setzte sich in der Hauptrunde gegen ihre Gegnerinnen aus Ottersberg und Westerstede jeweils in zwei Sätzen durch und zog ins Finale ein. Dort unterlag sie Leonie Münnich aus dem Harz und freute sich über einen unerwarteten zweiten Platz.
Das Ergebnis des Turniers in Nordenham konnten Johanna und Jonna beim Kleinfeld-Turnier in Barsinghausen noch toppen. Als Gruppenerste qualifizierten sich beide Spielerinnen gegen sehr starke Konkurrenz für das Halbfinale. Nach knappen Zwei-Satz-Siegen im Halbfinale standen sich Jonna und Johanna dann im Endspiel gegenüber, das Jonna mit 7:6 und 6:3 für sich entscheiden konnte.
Nach den ersten beiden Turnieren führen unsere beiden Mädchen sogar die Mastersqualifikationstabelle an.
Wir sind gespannt, ob Jonna und Johanna bei den nächsten Turnieren der Red-Cup-Serie die tollen Ergebnisse aus Nordenham und Barsinghausen wiederholen können.
Es ist toll zu sehen, mit wie viel Freude, Beweglichkeit, Spielwitz und Übersicht Jonna und Johanna im Kleinfeld agieren. Bei spannenden, oft sehr langen Ballwechseln spielen die Mädchen bereits mit viel Spin und Tempo über das Netz.
Beide Mädchen werden mit unseren anderen Tennis-Jüngsten gemeinsam eine Kleinfeld-Tennismannschaft bilden und dann ab Mai in das Punktspielgeschehen eingreifen.

Arbeitsdienst der Kinder und Junioren bei den Ruderern

Im Frühjahr fand der Arbeitsdienst der Kids und Junioren statt.

Wir sorgten dafür, dass die Bootshalle ausgefegt, Skulls abgeschliffen und gestrichen und Boote aufgeriggert wurden.
Wer das Material bisher genutzt hatte und dies auch weiterhin tun möchte, solle eben auch mithelfen es instand zu setzen.

Zur Mittagszeit gönnten wir uns dann alle eine Pause und aßen gemeinsam Spaghetti-Bolognese.
Nach dem Essen ging es dann wieder an die Arbeit. Am Ende waren wir alle zufrieden, was wir gemeinsam geschafft hatten.

Ruderboote und die zugehörigen Skulls oder Riemen und sonstiges Material sind leicht gebaut und daher sehr empfindlich. Ausserdem werden hier auch erhebliche Werte bewegt. Boote und Material bedürfen daher vor, während und nach ihrem Gebrauch der besonderen Aufmerksamkeit und Pflege.

Rieke Hülsen

Titelverteidigung für Ann-Kathrin Kopf; 14. u. 15.02.2015

Da ich die Möglichkeit eines privaten Besuchs in der Nähe von Neubrandenburg, dem Austragungsortes der deutschen Jugendhallenmeisterschaften hatte, habe ich die Chance genutzt, live bei der Meisterschaft am 14./ 15.2. dabei zu sein.
Ausgestattet mit der Betreuerkarte des TSV Otterndorf, die es für jeden Verein gibt, und die Ann-Kathrins neuer Trainer als Landestrainer nicht braucht, konnte ich die Vorbereitung und die Wettkämpfe in der schönen Leichtathletikhalle hautnah miterleben. Auch wenn ich nicht mehr verantwortlich bin: die Nervosität vor den Läufen bleibt dieselbe!
Am Samstag ging es darum sich aus sechs Vorläufen über 400m mit einer der vier besten Zeiten für das A-Finale am Sonntag zu qualifizieren. Ann-Kathrin war zunächst für den 5. Vorlauf eingeteilt, mitten in ihrer Vorbereitung wurden dann alle Läufe noch mal umsortiert und sie musste plötzlich schon im 3. Lauf und dann auch noch auf der ungünstigen Innenbahn an den Start gehen. Ihr Trainer Edgar Eisenkolb und ich hofften gemeinsam, dass sie dies doppelte Handicap gut wegstecken würde!
Wobei ich weiß, dass solche Widrigkeiten Ann-Kathrin eher anstacheln, nach dem Motto: „jetzt erst recht, ich kann das auch unter schlechten Bedingungen!“
Und so war es auch, souverän lief sie mit 55,53 Sek. die schnellste Vorlaufzeit und war nicht nur sicher für das A-Finale qualifiziert, sondern auch mit dem Recht auf eine der günstigeren Bahnen 3 oder 4.
Taktisch kluges Finale
Im Finale am Sonntag trat Ann-Kathrin gegen Laura Gläsner (Helmstedt), die im vergangenen Jahr hinter ihr Vizemeisterin geworden war, sowie gegen die Saisonschnellste Hendrikje Richter (Berlin) und Nele Weßel (Berlin) an. Auf Bahn 4 ging Ann-Kathrin das Rennen schnell an, Laura Gläsner auf der Bahn hinter jedoch noch etwas schneller, so dass beide Mitte der zweiten Kurve fast gleich auf lagen. Ausgangs der Kurve laufen dann alle Läuferinnen auf die Innenbahn. Taktisch sehr klug investierte Ann-Kathrin hier viel Kraft, um als erste in die zweite Runde zu laufen. Ausgangs der Kurve und auf der Gegengeraden versuchten sowohl Laura als auch Hendrikje noch einmal anzugreifen, aber Ann-Kathrin bewies gutes Stehvermögen und lief das Rennen vor vorne nach Hause. In Saisonbestzeit von 54,76 Sek. verteidigte sie ihren deutschen Hallenmeistertitel vom vergangenen Jahr vor Laura Gläsner (55,12 Sek.) und Hendrikje Richter (56,19 Sek.)
Wechsel nach Hannover geglückt
Der Umzug nach Hannover, Einstieg ins Studium und Wechsel des Trainers haben also gut geklappt! In der Hallensaison absolvierte Ann-Kathrin außerdem zwei Einsätze im Nationaltrikot: beim Jugendländerkampf in Lyon und beim A-Länderkampf in Glasgow.
Für die Sommersaison macht sie sich in zwei Trainingslageraufenthalten auf Teneriffa fit. Ab und zu schaut sie am Wochenende auch mal in Otterndorf auf dem Platz für eine Trainingseinheit vorbei. Dann begutachte ich die Fortschritte, stoppe die Laufzeiten und in den Pausen quasseln wir über Studium und Leichtathletik.
Ich drücke die Daumen für eine erfolgreiche Freiluftsaison!

Martina Müller

Landesmeisterschaften im Cross; 08.02.2015

Nach der äußerst erfolgreich absolvierten Fünfer-Cross-Serie des SC Weyhe, aus der Niklas Schwanemann (U18) und Sean Hahnefeldt (U23) Nr. 450 Ende des letzten Jahres jeweils als Gesamtsieger hervorgegangen waren,

setzten die beiden Mittelstreckler aus der Medemstadt ihre Erfolgsserie Anfang Februar fort, und zwar bei den Landes-Crossmeisterschaften, die auf dem Sportanlagengelände des SV Rosche stattfanden.

Niklas, der noch geschwächt von einer Erkältung an den Start über 3500 Meter ging, hielt in der ersten von zwei zu laufenden Runden noch sehr gut mit, überschätzte aber sein zu diesem Zeitpunkt bestehendes Leistungsvermögen und musste in der zweiten Runde dem hohen Anfangstempo Tribut zollen, so dass es am Ende „nur“ zu einem achten Platz reichte.

Sean, der auch Anfang des Jahres mit einer leichten Erkältung zu kämpfen hatte, behauptete sich in seinem starken U23-Teilnehmerfeld über 3500 Meter sehr gut und erreichte am Ende einen fünften Rang. Er zeigte sich dennoch sehr zufrieden, zumal er den diesjährigen Zweiten der Deutschen Polizeimeisterschaften im Crosslauf, Steffen Brümmer aus Löningen, hinter sich lassen konnte.

Joachim Hahnefeldt