Steffen Kopf u. Sean Hahnefeldt holen zwei Goldmedaillen; 02.02.2014

Am vergangenen Wochenende fanden in Rosche, einer kleinen Samtgemeinde in der Nähe der Stadt Uelzen, die Crossmeisterschaften des NLV-Bezirkes Lüneburg statt, an denen auch die Mittelstreckler Steffen Kopf (Jahrgang 99), Niklas Schwanemann (98), Sean Hahnefeldt (94) und Sebastian Dierking (93) teilnahmen.
Der SV Rosche hatte als Ausrichter der Meisterschaften eine hervorragende Strecke im Bereich des Sportplatzes präpariert, so dass es den Athleten an keinen Herausforderungen mangelte: Es gab Steigungen und Gefällstrecken, sowie Hindernisse und jede Menge Matsch mit zunehmender Anzahl der durchgeführten Läufe.
Hahnefeldt, der am frühen Vormittag als Erster über die 3400 Meter lange Strecke der Männer an den Start ging, wiederholte seinen Vorjahressieg souverän und absolvierte seinen Lauf in sehr guten 11:16 Minuten.
Auch Dierking, der erst seit Ende des letzten Jahres wieder regelmäßig trainiert, überzeugte mit einem sehr guten sechsten Rang in 12:37 Minuten.
Ganz besonders stark lief Kopf in der Klasse der U16 über 2400 Meter. Sehr couragiert ins Rennen gestartet, führte er zunächst das Feld an, ließ sich aber dann nach Traineranweisung auf den zweiten Rang zurückfallen, um dem Nordheider Favoriten Rico Helmboldt die Führungsarbeit zu überlassen. Taktisch klug überholte der Otterndorfer den stark laufenden Helmboldt ca. 500 Meter vor dem Zieleinlauf, forcierte sein Tempo und setzte sich mehr und mehr von seinem Verfolger ab. In sehr guten 8:39 Minuten sicherte sich Kopf die zweite Goldmedaille vor Helmboldt, der mit 8:44 Minuten die Ziellinie passierte.
Nicht so gut lief es für den Vorjahressieger Schwanemann, der gerade eine heftige Bronchitis überstanden hatte.
In diesem Jahr als Jüngerer in der U18-Klasse startend, galt er über die 3400 Meter lange Strecke als Favorit, konnte dieser Rolle aber leider nicht gerecht werden. Er musste sich mit dem vierten Platz zufriedengeben und meinte, dass er sich einfach noch zu schwach gefühlt habe und sich jetzt auf die kommende Landesmeisterschaft im Cross in Ostercappeln konzentrieren werde.

Joachim Hahnefeldt

Trensport/LaGym Radio Weser TV zum Live-Auftritt

Eine Gruppe LaGYM-Tänzerinnen um Trainerin Juliane Schattauer folgte am 05.02.2014 der Einladung von Radio Weser TV zum Live-Auftritt in der Sendung „Regionalsport“. In dieser Sendung informieren die Zwillinge Volker und Rainer Schmidt einmal pro Monat über den Breitensport in der Stadt Bremerhaven und Umland.

Die Moderatoren sind aufgrund eines Zeitungsartikels in der Nordsee-Zeitung auf LaGYM und den TSV Otterndorf aufmerksam geworden. Da es momentan im Landkreis Cuxhaven und in der Stadt Bremerhaven nur eine LaGYM Instructorin gibt, wollte der Sender unbedingt darüber berichten, um uns auf diese Weise ein Forum zu geben, um unseren Sport vorzustellen.

In der Live-Sendung hatten wir dann abwechselnd Gelegenheit uns den Fragen der Moderatoren zu stellen. Nach eine 15-minütigen Fragerunde kam dann der LaGYM-Auftritt. Unsere Choreographie bestand aus einem Zusammenschnitt von vier LaGYM Liedern. So konnten wir mehrere verschiedene Tanzstile wie z.B. Salsa, Merengue, Cumbia und Regaetton vorführen.

Nach einer knappen halben Stunde war unser Fernsehauftritt vorbei. Alle waren sich einig: Es hat Spaß gemacht!

TSV Otterndorf hat drei neue Karate-Meister - 05.02.2014

Erneut stellten sich drei Sportler der Karate-Abteilung des TSV Otterndorf kürzlich der anstrengenden Meister-Prüfung (Schwarzgut) beim Großmeister Hideo Ochi (8. Dan).

Nach fast einjähriger intensiver Vorbereitung durch die beiden Trainer, Georg Ramm (3. Dan) und Frank Berg (2. Dan), konnten sich die drei Prüflinge Marco Schwarz, Judith Abromeith und Manfred Schäfer dem Großmeister stellen.

Im Rahmen der Prüfung wurden neben der Kihon (Grunschule) auch Kata (Schattenkampf gegen imaginäre Gegner) und Kumite (Kampf) gefordert.

Alle drei Athleten des TSV Otterndorf konnten unter den wachsamen Augen des Großmeisters die Prüfung bestehen und dürfen fortan als neue Karate-Meister den Schwarzgut tragen.

Die Sportler bedankten sich nach der Prüfung besonders bei ihren beiden Dojo-Leitern für die jahrelange Geduld und das stets gute und intensive Training, bei dem jedoch stets der Humor nicht fehlen darf.

Wer Spaß und Interesse am Karate hat kann nähere Informationen unter www.karate-otterndorf.de einholen. Anfänger sowie Fortgeschrittene sind jederzeit herzlich willkommen. Der Einstieg in den Karatesport ist altersunabhängig jederzeit möglich, wie man am Beispiel des neuen Karate-Meisters Manfred Schäfer sehen kann, der nunmehr mit 69 Jahren seinen Schwarzgurt trägt.

Herzlichen Glückwunsch ihr DREi!!!

Deutscher Meistertitel für Ann-Kathrin Kopf; 15.u.16.02.2014

Bei den deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Sindelfingen erlief sich Ann-Kathrin Kopf vom TSV Otterndorf ihren ersten deutschen Meistertitel.
Auf ihrer Spezialstrecke 400m war sie als Favoritin mit der schnellsten Zeit der bisherigen Hallensaison angereist. Trotzdem galt es an zwei Tagen in Vor- und Endlauf dieser Rolle gerecht zu werden.
Am Samstag durfte sie im ersten von sechs Vorläufen an den Start, was zur Schonung des Nervenkostüms beitrug. Auf Bahn 3 ging sie das Rennen schnell an, lief auf den ersten 200 m an der Läuferin auf Bahn 4 vorbei und konnte als erste auf die Innenbahn wechseln. Dort lief sie das Rennen sicher ins Ziel mit 55,96 Sek. Diese Zeit stellte sich dann in der Endabrechnung als schnellste aller Vorlaufzeiten heraus.
Somit hatte sie das A-Finale erreicht, wo sie als Vorlaufschnellste auf der Außenbahn ins Rennen gehen durfte. Wieder ging sie das Rennen schnell an, lief erneut als erste auf die Innenbahn. Hier schien sie zunächst mit langen Schritten einen kleinen Vorsprung vor Laura Gläsner (Helmstedt) zu haben. In der letzten Kurve wurden Kopfs Schritte kurzzeitig etwas kürzer und Gläsner konnte heranlaufen.
Auf der Zielgeraden mobilisierte Ann-Kathrin Kopf nochmals alle Kräfte und erkämpfte sich in 55,16 Sek. ihren ersten deutschen Meistertitel, wie schon bei der Landesmeisterschaft vor Laura Gläsner (55,47 Sek.)

Martina Müller